Haben Sie die Sanktionslisten im Griff?

Fast täglich werden neue Namen von Personen auf unterschiedlichen Sanktionslisten (Crime List, Global Risk List) geführt. Finanzintermediäre (FI) verpflichten sich zur Einhaltung der Sanktionen, die die Schweiz oder andere Staaten, dessen Legislation der FI unterliegt, gegen Personen ausspricht.

Unabhängige Vermögensverwalter (UVV) führen bei der Kundeneröffnung sowie in der Regel periodisch über den gesamten Kundenstamm eine Überprüfung (Name Screening) durch.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Neben einer manuellen Überprüfung bietet der Markt Lösungen, die immer dem gleichen Set-up folgen:

Auf der Sanktionslistenplattform werden die vorhandenen Kundenstammdaten in irgendeiner Form (automatisch via einer API oder mittels Excel-Datei) hochgeladen. Anschliessend wird permanent ein Abgleich zwischen den Sanktionslisten und dem Kundenstamm durchgeführt. Je nach Konfiguration erhalten UVVs dabei eine grosse Menge falsch positiver Ergebnisse, die aufwändig abzuarbeiten und zu dokumentieren sind.

Dieses Vorgehen eröffnet folgende Schwierigkeiten und Risiken:

  1. Es ist nicht transparent, wo überall Kundendaten temporär gespeichert und wer allenfalls Zugriff auf diese haben könnte. Dies wirft datenschutzrechtliche Fragen auf.
  2. Wenn der Lösungsanbieter die sensiblen Kundendaten speichert (zur laufenden Überwachung), muss der Anbieter durch den UVV oder eine von ihm beauftragte Stelle überwacht werden. Dies dürfte in der Praxis sehr schwierig sein.
  3. Sofern ein UVV eher an der unteren Risiko-Bandbreite des Schweizer Finanzmarkts agiert, ist das Vorgehen teuer, umständlich und zeitaufwändig.
  4. Da auf diesen Plattformen meist die Sanktionslisten aller Länder zur Verfügung stehen, werden oftmals sämtliche Listen berücksichtigt. Das führt unweigerlich zu mehr falsch positiven Ergebnissen und damit zu einen enormen Aufwandzuwachs.
  5. Die Listen enthalten Widersprüche, z.B. aufgrund zwischenstaatlicher Konflikte und politischer Entscheide, die zu Mehraufwand führen.

Fassen wir zusammen:

plan-bee.ch beurteilt das Vorgehen der Marktlösungen als kompliziert, für kleine und mittlere UVVs teuer und datenschutzrechtlich schwierig. Sie sind bestenfalls für Grossunternehmen und Banken geeignet.

plan-bee.ch weiss aus Erfahrung, dass UVVs ihre Kunden sehr gut kennen (KYC). Anhand von Ausweispapieren haben sie ihn oder sie identifiziert. Sie kennen damit die offizielle Schreibweise des Namens sowie das korrekte Geburtsdatum. Ausserdem sind ihre Kundenbeziehungen oftmals auf einige Länder beschränkt.

Wir empfehlen daher, die Sanktionsadressaten der SECO, wahrscheinlich die EU Financial Sanctions File und der US OFAC Specially Designated Nationals list sowie Sanktionslisten der spezifischen Länder zu überwachen, aus denen Ihre Kunden stammen.

Lösung für UVVs

plan-bee.ch bietet eine Lösung, die auf Ihrem eigenen Server läuft. Was bedeutet dies?

Direkt auf Ihrem Server unterhalten wir eine Datenbank, in der die Sanktions-Zielpersonen gespeichert werden (siehe oben genannten Listen). Diese Datenbank wird vollautomatisch jede Nacht aktualisiert. Publiziert werden diese Daten von offiziellen Regierungsstellen.

Anschliessend findet der Abgleich zwischen Ihrem CRM und den Sanktionslisten statt. Wird eine Person oder ein Unternehmen in Ihrem CRM identifiziert, erstellt das System ein Indiz, d.h. es gibt eine Vermutung, dass es sich um eine sanktionierte Person handelt.

Die browserbasierte Applikation erläutert, auf welcher Liste die Person aufgeführt ist, welchen Sanktionen sie unterliegt, welche Beziehungen ggf. zu anderen Personen bestehen und welche weitere Identitäten die Person manchmal annimmt.

Mit einem Klick eröffnen Sie eine Untersuchung, in der Sie darlegen, warum es sich nicht um die Person handelt. Sobald diese Untersuchung abgeschlossen ist, verbleibt das Indiz mit dem Vermerk «Verdacht ausgeräumt» in Ihrer Indizien-Liste stehen.

Natürlich können Sie auch mit einer direkten Suche nach einem Namen suchen, z.B. im Rahmen Ihres Akquisitionsprozesses.

Fazit der plan-bee.ch-Lösung:

  • Kein Datenexport an eine externe Stelle und damit kein Datenrisiko
  • Überprüfung findet ausschliesslich auf Ihrem Server mit den Ihnen bekannten Hilfsmitteln statt
  • Keine Abonnements-Kosten von Datenbank-Anbietern
  • Direkte Integration in Ihrer Applikation und damit Sicherstellung dokumentierter Nachweise für die Revision
  • Einfach handhabbare Web-Lösung